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_ translator-credits Michael Kufner, MichaelKufner@t-online.de, 2020
Why you should use a BSD style license for your Open Source Project Warum Sie eine BSD-artige Lizenz für Ihr Open-Source-Projekt verwenden sollten
<email>brucem@alumni.cse.ucsc.edu</email>
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FreeBSD is a registered trademark of the FreeBSD Foundation. FreeBSD ist ein eingetragenes Markenzeichen der FreeBSD Foundation.
Intel, Celeron, Centrino, Core, EtherExpress, i386, i486, Itanium, Pentium, and Xeon are trademarks or registered trademarks of Intel Corporation or its subsidiaries in the United States and other countries. Intel, Celeron, Centrino, Core, EtherExpress, i386, i486, Itanium, Pentium und Xeon sind Marken oder eingetragene Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.
Many of the designations used by manufacturers and sellers to distinguish their products are claimed as trademarks. Where those designations appear in this document, and the FreeBSD Project was aware of the trademark claim, the designations have been followed by the <quote>™</quote> or the <quote>®</quote> symbol. Viele der von Herstellern und Verkäufern zur Unterscheidung ihrer Produkte verwendeten Bezeichnungen werden als Marken geltend gemacht. Dort, wo in diesem Dokument solche Bezeichnungen erscheinen und dem FreeBSD-Projekt der Markenanspruch bekannt war, wurden die Bezeichnungen mit dem Symbol <quote>™</quote> oder dem Symbol <quote>®</quote> versehen.
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Introduction Einleitung
This document makes a case for using a BSD style license for software and data; specifically it recommends using a BSD style license in place of the GPL. It can also be read as a BSD versus GPL Open Source License introduction and summary. Dieses Dokument plädiert dafür, eine BSD-artige Lizenz für Software und Daten zu verwenden. BSD-artige Lizenzen sollten insbesondere an Stelle der GPL verwendet werden. Dieses Dokument versteht sich auch als Einführung und Zusammenfassung der Debatte über das Für und Wider zwischen den Open-Source-Lizenzen BSD und GPL.
Very Brief Open Source History Kurzer Überblick über die Open-Source-Geschichte
Long before the term <quote>Open Source</quote> was used, software was developed by loose associations of programmers and freely exchanged. Starting in the early 1950's, organizations such as <link xlink:href="http://www.share.org">SHARE</link> and <link xlink:href="http://www.decus.org">DECUS</link> developed much of the software that computer hardware companies bundled with their hardware offerings. At that time computer companies were in the hardware business; anything that reduced software cost and made more programs available made the hardware companies more competitive. Lange bevor der Begriff <quote>Open Source</quote> verwendet wurde, entwickelten Programmierer in lockeren Gemeinschaften Software und tauschten diese untereinander aus. Seit Anfang der 1950er Jahre entwickelten Organisationen wie <link xlink:href="http://www.share.org">SHARE</link> und <link xlink:href="http://www.decus.org">DECUS</link> einen Großteil der Software, die Computerhersteller mit ihrer Hardware anboten. In dieser Zeit konzentrierten sich Computerfirmen auf das Hardwaregeschäft. Alles, was die Kosten für Software reduzierte und gleichzeitig das Angebot an Programmen erhöhte, machte die Hardware-Firmen wettbewerbsfähiger.
This model changed in the 1960's. In 1965 ADR developed the first licensed software product independent of a hardware company. ADR was competing against a free IBM package originally developed by IBM customers. ADR patented their software in 1968. To stop sharing of their program, they provided it under an equipment lease in which payment was spread over the lifetime of the product. ADR thus retained ownership and could control resale and reuse. Dieses Geschäftsmodell änderte sich in den 1960er Jahren. 1965 entwickelte ADR die erste Software, die unabhängig von einem Hardware-Anbieter lizenziert wurde. ADR konkurrierte mit einem kostenlosen IBM-Paket, das ursprünglich von IBM-Kunden entwickelt worden war. ADR ließ sich 1968 ihre Software patentieren. Um die unerlaubte Weitergabe ihres Programms zu unterbinden, boten sie es Im Rahmen eines Geräteleasings an. Die Zahlungen wurden dabei über die gesamte Lebensdauer des Produkts verteilt. Auf diese Weise schützte ADR ihr Eigentum und kontrollierte sowohl den Weiterverkauf als auch die Wiederverwendung der Software.
In 1969 the US Department of Justice charged IBM with destroying businesses by bundling free software with IBM hardware. As a result of this suit, IBM unbundled its software; that is, software became independent products separate from hardware. 1969 beschuldigte das US-Justizministerium IBM der Zerstörung von Unternehmen durch Bündelung kostenloser Software mit IBM-Hardware. Daraufhin entbündelte IBM ihre Software: Software war nun ein von der Hardware unabhängiges Produkt.
In 1968 Informatics introduced the first commercial killer-app and rapidly established the concept of the software product, the software company, and very high rates of return. Informatics developed the perpetual license which is now standard throughout the computer industry, wherein ownership is never transferred to the customer. Im Jahr 1968 verhalf das Unternehmen Informatics mit dem ersten kommerziell erfolgreichen Programm dem gewerblichen Vertrieb von Software zum Durchbruch und etablierte sich als Softwareunternehmen mit sehr hohen Renditen. Informatics führte das Konzept der unbefristeten Lizenz ein, das heute in der gesamten Computerindustrie Standard ist, wobei das Eigentum an der Software niemals auf den Kunden übertragen wird.
Unix from a BSD Licensing Perspective Unix aus der Sicht der BSD-Lizenzen
AT&amp;T, who owned the original Unix implementation, was a publicly regulated monopoly tied up in anti-trust court; it was legally unable to sell a product into the software market. It was, however, able to provide it to academic institutions for the price of media. Das ursprüngliche Unix gehörte AT&amp;T, einem staatlich regulierten Monopol, das schließlich vor dem Kartellgerichtshof landete. Es gab keinen legalen Zugang zum Softwaremarkt. Allerdings konnten man akademischen Einrichtungen Software zum Preis der Datenträger anbieten.
Universities rapidly adopted Unix after an OS conference publicized its availability. It was extremely helpful that Unix ran on the PDP-11, a very affordable 16-bit computer, and was coded in a high-level language that was demonstrably good for systems programming. The DEC PDP-11 had, in effect, an open hardware interface designed to make it easy for customers to write their own OS, which was common. As DEC founder Ken Olsen famously proclaimed, <quote>software comes from heaven when you have good hardware</quote>. An den Universitäten verbreitete sich Unix schnell, nachdem es Thema einer OS-Konferenz war. Sehr hilfreich war, dass Unix auf der PDP-11 lief, einem sehr preiswerten 16-Bit-Rechner, und in einer Hochsprache programmiert war, die sich nachweislich gut zur Systemprogrammierung eignet. Die Hardware-Schnittstelle der DEC PDP-11 war offen dokumentiert. Das erleichterte es den Kunden, ihr eigenes Betriebssystem zu schreiben, was durchaus üblich war. In einem berühmten Satz erklärte DEC-Gründer Ken Olsen: <quote>Software kommt aus dem Himmel, wenn man gute Hardware hat</quote>.
Unix author Ken Thompson returned to his alma mater, University of California Berkeley (UCB), in 1975 and taught the kernel line-by-line. This ultimately resulted in an evolving system known as BSD (Berkeley Standard Distribution). UCB converted Unix to 32-bits, added virtual memory, and implemented the version of the TCP/IP stack upon which the Internet was essentially built. UCB made BSD available for the cost of media, under what became known as <quote>the BSD license</quote>. A customer purchased Unix from AT&amp;T and then ordered a BSD tape from UCB. Der Unix-Schöpfer Ken Thompson kehrte 1975 an seine Alma Mater, die University of California Berkeley (UCB), zurück und unterrichtete dort den Kernel Zeile für Zeile. Dies führte schließlich zu einem sich entwickelnden System namens BSD (Berkeley Standard Distribution). Die UCB konvertierte Unix auf 32-Bits, fügte virtuellen Speicher hinzu und implementierte die Version des TCP/IP-Stacks, auf dem das Internet im Wesentlichen aufgebaut wurde. Die UCB stellte BSD zu den Kosten der Datenträger zur Verfügung. Dies erfolgte unter den Bedingungen, die als <quote>BSD-Lizenz</quote> bezeichnet wurden. Ein Kunde kaufte Unix von AT&amp;T und bestellte dann ein BSD-Tape bei der UCB.
In the mid-1980s a government anti-trust case against AT&amp;T ended with the break-up of AT&amp;T. AT&amp;T still owned Unix and was now able to sell it. AT&amp;T embarked on an aggressive licensing effort and most commercial Unixes of the day became AT&amp;T-derived. Ein kartellrechtliches Verfahren der Regierung gegen ATT endete Mitte der 1980er Jahre mit der Zerschlagung von ATT. Unix war immer noch Eigentum von ATT und konnte nun kommerziell vertrieben werden. ATT vermarktete aggressiv Lizenzen und die meisten kommerziellen Unixe jener Zeit stammen von ATT ab.
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